13. Fachtagung Psychiatrie

Regionale psychiatrische Hilfesysteme und Ökonomie

Pre-Conference

17. Februar 2021 | digital

 

Personalbedarf – PPP-RL – Personalmanagement und Mitbestimmung in Psychiatrie

Intelligente IT-Lösungen für Ihr Personalmanagement

tl_files/Fachtagung_Psychiatrie/Logos/Logos freigestellt/ATOSS_Logo_schwarz_orange_RGB-512x512px.png         tl_files/Fachtagung_Psychiatrie/Logos/Logos freigestellt/ORTEC Logo.png         tl_files/Fachtagung_Psychiatrie/Logos/Logos freigestellt/UBWa_LogoTransparent.jpeg

Die stationären psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen sind seit Anfang 2020 mit der PPP-RL (Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik-Richtlinie) konfrontiert.

Gleichzeitig haben in 2018 und 2019 psychiatrische und psychosomatische Fachgesellschaften ein neues Personalbemessungssystem für die (teil)stationäre Versorgung entwickelt, das sich am Bedarf der Patient*innen ausrichtet. Dieses „Plattform-Modell“ orientiert sich an Leitlinien und Expertenkonsens für eine gute Versorgung der Patient*innen.

Beide Orientierungen – an der Personalmindestausstattung bzw. am Bedarf der Patient*innen – haben erhebliche Konsequenzen für das Personalmanagement und die Mitbestimmung in den Einrichtungen.

  • Die PPP-RL erfordert eine einjährige Personaleinsatzplanung durch das Management und eine unterjährige regelmäßige Nachjustierung sowie Anpassung derselben an aktuelle Situationen (dynamische Stationsbesetzung).
  • Für die Betriebs- und Personalräte ist ein erheblicher Aufwand damit verbunden, die entsprechenden personellen Maßnahmen mitzubestimmen.
  • Es fehlt derzeit für das Management und die Mitbestimmungsträger die Unterstützung durch intelligente Software-Lösungen, um die Prozesse effektiv, effizient, flexibel und für alle Beteiligten transparent gestalten zu können.
  • Darüber hinaus ist eine weitere Herausforderung, dass nicht nur die Personalmindestmengen nach PPP-RL gesteuert werden müssen, sondern auch der zukünftige Personalbedarf im Blick sein sollte, der eine leitlinienorientierten Behandlung als Bezugspunkt hat.

Weiterhin gibt es in der Szene einen Diskurs: Die einen finden schon die PPP-RL eine Zumutung, nicht nur wegen des bürokratischen Aufwandes und der Misstrauenskultur, sondern, weil man heute schon nicht weiß, wie das erforderliche Personal gewonnen soll. Die anderen – meist Vertreter des therapeutischen Personals, der Pflege – wollen mit Ihrer Orientierung des Personalbedarfs an Leitlinien noch mehr Personal. Ist das überhaupt, bei allem Verständnis, realistisch?

Diese Fragestellungen und Themen wollen wir in einer Pre-Conference vor der 13. Fachtagung Psychiatrie am 17. Februar 2021 digital mit Managementvertretern, IT-Unternehmen, Betriebs- und Personalräten, Beschäftigten und Nutzer*innen diskutieren.

Wir würden uns freuen, wenn Sie am 17. Februar 2021 dabei sein könnten.

 

Die Initiatoren der Pre-Conference:

Dr. Peter Brückner-Bozetti (Forum für Gesundheitswirtschaft)

Paul Bomke (Pfalzklinikum)

Dr. Margitta Borrmann-Hassenbach (KBO)

Prof. Dr. Arno Deister (Klinikum Itzehoe)

Dr. Alexander Gary (VITOS)

Dr. Gabriel Gerlinger (DGPPN)

Dr. Dieter Grupp (ZfP Südwürttemberg)

Dr. Iris Hauth (DGPPN)

Holger Höhmann (VKD-Fachgruppe Psychiatrie)

Gisela Neunhöffer (ver.di)

Anmeldung

Sie möchten sich für die komplette Fachtagung Psychiatrie am 18. und 19. Februar 2021 anmelden? - Prima, in diesem Fall laden wir Sie herzlich ein zusätzlich kostenfrei an der Pre-Conference teilzunehmen!

Eine Anmeldung ausschließlich zur Pre-Conference (kostenpflichtig) oder in Kombination mit nur einem Veranstaltungstag der Fachtagung Psychiatrie ist auch möglich: Anmeldung - Wählen Sie nur die entsprechenden Tage und/oder Segmente aus.


Anzeige   Anzeige
PPP-RL-Tool                                              PPP-RL-Seminar